Uli Sckerl
Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg
HALLO UND HERZLICH WILLKOMMEN!

 

Es freut mich, dass Sie sich für mich, einen grünen Landtagsabgeordneten und Kommunalpolitiker interessieren. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu meinen Schwerpunktthemen, erfahren Sie mehr über mein umfangreiches Engagement für die Menschen in Stadt und Kreis.

  

Ich kämpfe für ein Bildungssystem, das Kinder individuell fördert und fit für das Leben macht, die Verteidigung der Freiheit in einer lebendigen Bürgergesellschaft, konsequenten Klimaschutz, eine gesunde Landwirtschaft ohne Gentechnik und neue Technologien für mehr Arbeitsplätze.

 

Ihre Meinung ist mir wichtig. Sie können sich gerne mit Fragen an mich wenden. Schreiben Sie einfach eine Email oder rufen Sie an

 

Herzlichst

 

Ihr

 

Uli Sckerl

Vorlesetag am 15.11.2019

Seit 14 Jahren nehme ich am bundesweiten Vorlesetag teil. Ich lese mit Vorliebe an Schulen, deren Schüler*innen durch eine Behinderung oder durch soziale Umstände nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens sind. Gerade für sie können Bücher eine sehr wertvolle Bereicherung sein. Dieses Mal ging es an zwei Schulen. Beginn war um 7.30 Uhr in der Johann-Sebastian-Bach-Schule in Weinheim, einer Förderschule. In der 5. Klasse durfte ich „Gespensterjäger im Feuerspuk“ von Cornelia Funke in Gänze vorlesen(!) Die entsprechende Verlängerung der Lesezeit war für die Schüler*innen eine willkommene Abwechslung. Wichtig war für mich auch die Erfahrung mit blinden und sehbehinderten Jugendlichen bei der 2. Station, der Schlossschule in Ilvesheim. Dort ging es um das Buch von Jennifer Chambliss Bertmann „Mr. Griswolds Bücherjagt“. Noch mehr aber um zu hören, wie toll diese Kinder ihr Leben meistern! Und von wegen: Die Jugend hat an der Gesellschaft kein Interesse! Neben dem Lesen haben mich beide Klassen mit kritischen Fragen an einen Berufspolitiker geradezu gegrillt. Nächstes Jahr ganz bestimmt wieder!

 

Der Schwund der Insekten hat in den vergangenen Jahren besorgniserregende Ausmaße angenommen, insbesondere auch dadurch, dass bestäubende Insekten, wie Bienen und Hummeln, die nicht nur im Obst- und Gemüseanbau den Ertrag sichern, stark betroffen sind. Dem bayerischen Vorbild folgend haben sich aus diesem Grund auch in Baden-Württemberg Natur- und Umweltschutzverbände unter Federführung der Initiative pro Biene , des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) sowie des NABU (Naturschutzbund) zusammengeschlossen, um ein Volksbegehren zum Bienen- und Artenschutz auf den Weg zu bringen.
Bezüglich der praktischen Umsetzung der Forderungen des Volksbegehrens insbesondere zum Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln in besonders schützenswerten Gebieten sind die Formulierungen der Gesetzesvorlage des Volksbegehrens aber problematisch und haben selbst bei den Verbänden der ökologischen Landwirtschaft sehr skeptische Reaktionen hervorgerufen. Um einen breiten gesellschaftlichen Konsens für das Anliegen des Insektenschutzes sowohl mit den konventionellen als auch ökologischen Betrieben in Landwirtschaft, Obst- und Weinbau als auch mit den Trägerorganisationen des Volksbegehrens zu erwirken, hat die Regierungskoalition in Stuttgart das Umweltministerium beauftragt, ein Eckpunktepapier zum Artenschutz zu erarbeiten. In diesem werden die wesentlichen Forderungen des Volksbegehrens übernommen, vor allem aber die Regelungen zum Pestizideinsatz differenzierter formuliert und weitergehende Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt aufgenommen. Der Trägerkreis des Volksbegehrens hat das Eckpunktepapier im Grundsatz anerkannt und die Kampagne zur Unterschriftensammlung für das Volksbegehren vorübergehend ausgesetzt, vorausgesetzt, die Landesregierung ergreift bis Jahresende auch konkrete Maßnahmen.
Uli Sckerl, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Neckar-Bergstraße und Fraktionsgeschäftsführer von Bündnis´90/die Grünen im Landtag von Baden-Württemberg stellt das Eckpunktepapier des Umweltministeriums vor und erläutert die daraus resultierenden Maßnahmen der Landesregierung. Selbstverständlich steht er im Anschluss auch zum Gespräch zur Verfügung.
Zu dieser Veranstaltung laden wir herzlich ein am

Freitag, dem 22. November 2019 um 19:30 Uhr im Gasthaus Goldner Hirsch in Heiligkreuzsteinach.

Einladung zur Waldbegehung am 12.09.2019
 

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl lädt am Donnerstag, 12. September 2019, Interessenten zu einer Waldbegehung im Weinheimer Ortsteil Ritschweier ein. Er hat das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises gebeten, über den aktuellen Zustand der Wälder zu informieren. „Dankenswerter Weise werden uns die Forstbeamten aus erster Hand und mit viel Sachkunde informieren, denn der Klimawandel trifft die Wälder auch bei uns in bisher nicht gekanntem Ausmaß“, so Uli Sckerl. Das reihenweise Absterben von Laub- und Nadelbäumen hinterlasse in unseren Wäldern tiefe Wunden. Es sei eine gesellschaftliche Aufgabe, den Wald als Ganzes zu erhalten und ihn in einem guten Zustand an die kommenden Generationen weiter zu geben. Es sei erforderlich, den bereits begonnenen Umbau der Wälder in Richtung Klimastabilität weiterzuführen. Die Waldbegehung werde dazu einige Erkenntnisse liefern.

Treffpunkt für die Waldbegehung am Donnerstag ist im Weinheimer Ortsteil Ritschweier in der Bergwaldstraße, dort auf dem Parkplatz des früheren Ursulinenheims. Beginn ist um 15.30 Uhr.

PRESSEMITTEILUNG vom 28.7.2019

Die Situation in unseren Wäldern wird dramatisch

Die Situation in unseren Wäldern wird zunehmend dramatischer. Die Folgen des Klimawandels sind mittlerweile deutlich sichtbar. Das gilt auch für die Bergstraße und den Vorderen Odenwald. Nachdem zuerst die Fichte durch Borkenkäferbefall massiv geschädigt wurde, sind mittlerweile Schäden an allen Hauptbaumarten zu beklagen. Es drohen schwerwiegende Folgen für das Klima und die Artenvielfalt.

 

Landesweites Problem

In großen Teilen des Landes gibt es immense Schäden bei der Tanne. Sie galt bisher als eine der großen Hoffnungsträgerinnen im Kampf gegen den Klimawandel, da sie Hitze sehr gut aushält. Auch bei den Buchen und Kiefern im Rheintal sind in den letzten Wochen große Schäden gefunden worden, deren Ausmaße noch nicht bekannt sind. Bei uns in Weinheim sieht die Situation leider nicht besser aus. Eins steht fest und ist äußerst alarmierend: Der Wald droht sich in Teilen aufzulösen.

Auch handelt es sich nicht um ein temporäres und auch nicht um ein lokales Ereignis, die Situation ist in ganz Deutschland eine Herausforderung. Mit dem Sterben des Waldes geht nicht nur ein CO₂-Speicher verloren; die klimaschädlichen Treibhausgase, die der Wald zuvor speicherte, werden wieder freigesetzt. Neben dem Klimaschutz sind auch andere wichtige Schutzfunktionen des Waldes wie beispielsweise die Regulierung des Wasserhaushalts gefährdet.

 

Hilfsmaßnahmen einleiten. Klimastabile Bäum pflanzen

Mehrere Maßnahmen müssen sofort in die Wege geleitet werden. Wir müssen dringend vorhandene Flächen erhalten. Schadholz muss schneller aus dem Wald transportiert werden, um den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmittel im Wald zu umgehen. Geschädigte Bestände müssen umgehend wieder aufgeforstet werden. Die Waldbewirtschaftenden müssen bestmöglich ausgestattet und gefördert werden, um die Krisensituation meistern zu können. Ein erster Schritt ist die Umsetzung des angestrebten Ausbildungspakts, mit der wir Grüne auch in Zukunft für die qualitativ hochwertige Ausbildung in der Forstwirtschaft sorgen wollen. Wir Grüne schlagen zudem vor, ein effizientes und zentral organisiertes Risikomanagement bei Schadensereignissen zu etablieren. Besonders wichtig: Unsere Wälder müssen zu klimastabilen Mischwäldern mit standortangepassten Baumarten umgebaut werden. Bei der Umsetzung ist jetzt mehr Tempo angesagt!

PRESSEMITTEILUNG vom 27.07.2019

CDU Baden-Württemberg – Kein Plan für die Zukunft. Dafür ruft der Generalsekretär zur Jagd auf Kretschmann auf

Am 27. Juli wurde die Kultusministerin Susanne Eisenmann als CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2021 nominiert. Uli Sckerl dazu: „Ihr Auftritt macht deutlich, was sich in der grün-schwarzen Koalition schon lange abzeichnet: Es gibt in der CDU Baden-Württemberg keinen Plan für die Zukunft des Landes. Zur Klimapolitik fällt ihnen die Gründung einer Stiftung ein. Wow!  Beim Artenschutz versuchen sie verzweifelt, nicht vom Volksbegehren „ProBiene“ überrollt zu werden. Ein neues Programm hatte auch die neue Spitzenkandidatin nicht im Angebot“.

Das aufsehenerregendste Ereignis des CDU-Parteitags: Eine unglaubliche Entgleisung des CDU-Generalsekretärs Hagel gegen den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Zitat Hagel: „Jedem muss klar sein und ich sage es als Jäger: die politische Schonzeit für Winfried Kretschmann endet“. Uli Sckerl fordert Hagel und die Landes-CDU auf, diesen Satz umgehend zurückzunehmen: „Was will uns dieser Möchtegern-Jäger Hagel mit dieser Anleihe aus dem Sprachgebrauch eines AfD-Gauland sagen?  So ein Satz in Zeiten rechtsextremer Gewalt gegen Politiker ist ein Hammer. Das lassen wir dem Herrn nicht durchgehen“. Es sei von großem Interesse, was Frau Eisenmann eigentlich zum Jagdfieber ihres Wadenbeißers sagt? Schließlich habe sie einen sprachlich respektvollen Umgang in der Politik gefordert.

Uli Sckerls Fazit vor Beginn der Sommerpause: „Es ist gut für unser Land, dass mit uns Grünen eine fortschrittliche ökologische Kraft die Regierung anführt und nicht eine CDU mit den Rezepten von vorgestern und rechten Sprüchen eines ihrer Vorderleute. Wir werden alles dafür tun, dass dies so bleibt.“

PRESSEMITTEILUNG vom 26.6.2019

Bewegung in Diskussion um die Zukunft des Hemsbacher Bildungszentrums

Kultusministerin im Gespräch mit Bürgermeistern und Abgeordneten

In die Diskussion um die Zukunft des Bildungszentrums des Schulverbands Nördliche Badische Bergstraße mit der Carl-Engler-Realschule und dem Bergstraßen-Gymnasium ist Bewegung gekommen. Auf Vermittlung der Abgeordneten Uli Sckerl (GRÜNE) und Julia Philippi (CDU) fand am gestrigen Mittwoch, 26. Juni, ein Gespräch von Oberbürgermeister Manuel Just (Weinheim) und den Bürgermeistern Jürgen Kirchner (Hemsbach) und Hermann Lenz (Laudenbach) mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann statt.

Für den Schulverband Nördliche Bergstraße stellte BM Jürgen Kirchner die Situation des jetzigen Bildungszentrums dar, dessen Gelände bekanntlich eine hohe Bodenbelastung aufweist. Angesichts der Unwägbarkeiten von Sanierungs- und Bauarbeiten auf dem Gelände bat er um Unterstützung der Ministerin für den Antrag des Schulverbands, den jetzigen Standort aufgeben zu können, um in der Folge an neuem Standort ein Bildungszentrum neu zu errichten. OB Just und BM Hermann Lenz unterstützen ihren Kollegen mit Nachdruck. Die Kultusministerin – selbst lange Jahre als Schulbürgermeisterin der Stadt Stuttgart tätig – zeigte großes Verständnis für die Situation der drei Kommunen. Diese müssten eigentlich aufgrund geltender Regelungen das an sich sanierungsfähige Gebäude sanieren, hätten aber wegen der außerordentlich hohen Bodenbelastung des Geländes in diesem Fall sehr hohe Kosten zu stemmen. Diese müssten von den Kommunen allein getragen werden. Vor Ort hat man sich deshalb als einzige mögliche Lösung für einen Neubau an anderer Stelle entschieden.

Ministerin Eisenmann stellte nun in Aussicht, dass der Antrag des Schulverbands auf Aufgabe der beiden bestehenden Schulgebäude und die Förderung eines Neubaus von der Kultusverwaltung geprüft wird. Grundsätzlich seien zwar sanierungsfähige Gebäude zu sanieren. Die Beurteilung des Baugrunds falle nicht in die üblichen Aufgaben der Kultusverwaltung. Sie sagte zu, sich jedoch in diesem Fall für eine detaillierte Prüfung der Gegebenheiten vor Ort zu bemühen, um der besonderen Situation des Schulverbands gerecht zu werden.

Just, Kirchner und Lenz begrüßen diese Zusage ausdrücklich. Die Prüfung der Standortaufgabe mit den sich ggf. daraus ergebenden Fördermöglichkeiten sei ein wichtiger erster Schritt für einen zukunftsfähigen Schulstandort, so die drei Bürgermeister übereinstimmend. Die beiden Landtagsabgeordneten Julia Philippi und Uli Sckerl versicherten, dass  sie sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die Kommunen einen Schulneubau finanziell stemmen können.