Uli Sckerl
Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg
Foto Dorn
05.12. Rhein-Neckar-Zeitung

Weil sich die Bürger ums Klima sorgen

GAL bot Ideenforum für den lokalen Klimaschutz an - 40 Interessierte kamen - Fraktion will Vorschläge in Fachkommission tragen (mehr>>>)

Der Schwund der Insekten hat in den vergangenen Jahren besorgniserregende Ausmaße angenommen, insbesondere auch dadurch, dass bestäubende Insekten, wie Bienen und Hummeln, die nicht nur im Obst- und Gemüseanbau den Ertrag sichern, stark betroffen sind. Dem bayerischen Vorbild folgend haben sich aus diesem Grund auch in Baden-Württemberg Natur- und Umweltschutzverbände unter Federführung der Initiative pro Biene , des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) sowie des NABU (Naturschutzbund) zusammengeschlossen, um ein Volksbegehren zum Bienen- und Artenschutz auf den Weg zu bringen.
Bezüglich der praktischen Umsetzung der Forderungen des Volksbegehrens insbesondere zum Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln in besonders schützenswerten Gebieten sind die Formulierungen der Gesetzesvorlage des Volksbegehrens aber problematisch und haben selbst bei den Verbänden der ökologischen Landwirtschaft sehr skeptische Reaktionen hervorgerufen. Um einen breiten gesellschaftlichen Konsens für das Anliegen des Insektenschutzes sowohl mit den konventionellen als auch ökologischen Betrieben in Landwirtschaft, Obst- und Weinbau als auch mit den Trägerorganisationen des Volksbegehrens zu erwirken, hat die Regierungskoalition in Stuttgart das Umweltministerium beauftragt, ein Eckpunktepapier zum Artenschutz zu erarbeiten. In diesem werden die wesentlichen Forderungen des Volksbegehrens übernommen, vor allem aber die Regelungen zum Pestizideinsatz differenzierter formuliert und weitergehende Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt aufgenommen. Der Trägerkreis des Volksbegehrens hat das Eckpunktepapier im Grundsatz anerkannt und die Kampagne zur Unterschriftensammlung für das Volksbegehren vorübergehend ausgesetzt, vorausgesetzt, die Landesregierung ergreift bis Jahresende auch konkrete Maßnahmen.
Uli Sckerl, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Neckar-Bergstraße und Fraktionsgeschäftsführer von Bündnis´90/die Grünen im Landtag von Baden-Württemberg stellt das Eckpunktepapier des Umweltministeriums vor und erläutert die daraus resultierenden Maßnahmen der Landesregierung. Selbstverständlich steht er im Anschluss auch zum Gespräch zur Verfügung.
Zu dieser Veranstaltung laden wir herzlich ein am

Freitag, dem 22. November 2019 um 19:30 Uhr im Gasthaus Goldner Hirsch in Heiligkreuzsteinach.

15.11. Vorlesetag 

 

Seit 14 Jahren nehme ich am bundesweiten Vorlesetag teil. Ich lese mit Vorliebe an Schulen, deren Schüler*innen durch eine Behinderung oder durch soziale Umstände nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens sind. Gerade für sie können Bücher eine sehr wertvolle Bereicherung sein. Dieses Mal ging es an zwei Schulen. Beginn war um 7.30 Uhr in der Johann-Sebastian-Bach-Schule in Weinheim, einer Förderschule. In der 5. Klasse durfte ich „Gespensterjäger im Feuerspuk“ von Cornelia Funke in Gänze vorlesen(!) Die entsprechende Verlängerung der Lesezeit war für die Schüler*innen eine willkommene Abwechslung. Wichtig war für mich auch die Erfahrung mit blinden und sehbehinderten Jugendlichen bei der 2. Station, der Schlossschule in Ilvesheim. Dort ging es um das Buch von Jennifer Chambliss Bertmann „Mr. Griswolds Bücherjagt“. Noch mehr aber um zu hören, wie toll diese Kinder ihr Leben meistern! Und von wegen: Die Jugend hat an der Gesellschaft kein Interesse! Neben dem Lesen haben mich beide Klassen mit kritischen Fragen an einen Berufspolitiker geradezu gegrillt. Nächstes Jahr ganz bestimmt wieder!

14.09. Weinheimer Nachrichten

Zuschuss für Sanierung dreier Kirchen an der Bergstraße 

52 000 Euro fließen in denkmalgeschützte Kirchen an der Bergstraße. (mehr>>>)

12.09. Einladung zur Waldbegehung
 

Der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl lädt am Donnerstag, 12. September 2019, Interessenten zu einer Waldbegehung im Weinheimer Ortsteil Ritschweier ein. Er hat das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises gebeten, über den aktuellen Zustand der Wälder zu informieren. „Dankenswerter Weise werden uns die Forstbeamten aus erster Hand und mit viel Sachkunde informieren, denn der Klimawandel trifft die Wälder auch bei uns in bisher nicht gekanntem Ausmaß“, so Uli Sckerl. Das reihenweise Absterben von Laub- und Nadelbäumen hinterlasse in unseren Wäldern tiefe Wunden. Es sei eine gesellschaftliche Aufgabe, den Wald als Ganzes zu erhalten und ihn in einem guten Zustand an die kommenden Generationen weiter zu geben. Es sei erforderlich, den bereits begonnenen Umbau der Wälder in Richtung Klimastabilität weiterzuführen. Die Waldbegehung werde dazu einige Erkenntnisse liefern.

Treffpunkt für die Waldbegehung am Donnerstag ist im Weinheimer Ortsteil Ritschweier in der Bergwaldstraße, dort auf dem Parkplatz des früheren Ursulinenheims. Beginn ist um 15.30 Uhr.

06.07. Weinheimer Nachrichten

Millionenförderung für Highspeed Netz

Jetzt muss beim schnellen Internet aber geliefert werden. (mehr>>>)

26.06. Bewegung in Diskussion um die Zukunft des Hemsbacher Bildungszentrums

Kultusministerin im Gespräch mit Bürgermeistern und Abgeordneten

In die Diskussion um die Zukunft des Bildungszentrums des Schulverbands Nördliche Badische Bergstraße mit der Carl-Engler-Realschule und dem Bergstraßen-Gymnasium ist Bewegung gekommen. Auf Vermittlung der Abgeordneten Uli Sckerl (GRÜNE) und Julia Philippi (CDU) fand am gestrigen Mittwoch, 26. Juni, ein Gespräch von Oberbürgermeister Manuel Just (Weinheim) und den Bürgermeistern Jürgen Kirchner (Hemsbach) und Hermann Lenz (Laudenbach) mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann statt.

Für den Schulverband Nördliche Bergstraße stellte BM Jürgen Kirchner die Situation des jetzigen Bildungszentrums dar, dessen Gelände bekanntlich eine hohe Bodenbelastung aufweist. Angesichts der Unwägbarkeiten von Sanierungs- und Bauarbeiten auf dem Gelände bat er um Unterstützung der Ministerin für den Antrag des Schulverbands, den jetzigen Standort aufgeben zu können, um in der Folge an neuem Standort ein Bildungszentrum neu zu errichten. OB Just und BM Hermann Lenz unterstützen ihren Kollegen mit Nachdruck. Die Kultusministerin – selbst lange Jahre als Schulbürgermeisterin der Stadt Stuttgart tätig – zeigte großes Verständnis für die Situation der drei Kommunen. Diese müssten eigentlich aufgrund geltender Regelungen das an sich sanierungsfähige Gebäude sanieren, hätten aber wegen der außerordentlich hohen Bodenbelastung des Geländes in diesem Fall sehr hohe Kosten zu stemmen. Diese müssten von den Kommunen allein getragen werden. Vor Ort hat man sich deshalb als einzige mögliche Lösung für einen Neubau an anderer Stelle entschieden.

Ministerin Eisenmann stellte nun in Aussicht, dass der Antrag des Schulverbands auf Aufgabe der beiden bestehenden Schulgebäude und die Förderung eines Neubaus von der Kultusverwaltung geprüft wird. Grundsätzlich seien zwar sanierungsfähige Gebäude zu sanieren. Die Beurteilung des Baugrunds falle nicht in die üblichen Aufgaben der Kultusverwaltung. Sie sagte zu, sich jedoch in diesem Fall für eine detaillierte Prüfung der Gegebenheiten vor Ort zu bemühen, um der besonderen Situation des Schulverbands gerecht zu werden.

Just, Kirchner und Lenz begrüßen diese Zusage ausdrücklich. Die Prüfung der Standortaufgabe mit den sich ggf. daraus ergebenden Fördermöglichkeiten sei ein wichtiger erster Schritt für einen zukunftsfähigen Schulstandort, so die drei Bürgermeister übereinstimmend. Die beiden Landtagsabgeordneten Julia Philippi und Uli Sckerl versicherten, dass  sie sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die Kommunen einen Schulneubau finanziell stemmen können.