Der Konflikt um Stuttgart 21
Selten hat ein zunächst örtlicher Konflikt zwischen Stadt, Gemeinderat und Bürgerschaft in Stuttgart derartige Kreise gezogen. Heute gilt "Stuttgart21" bundesweit als Negativbeispiel dafür, wie Politik mit Bürger_innen nicht umgehen sollte. Insbesondere die Faktenschlichtung unter der Moderation von Heiner Geißler hat neue Maßstäbe für den Umgang von Politik mit Kritik aus der Bürgerschaft gesetzt.
Wir Grüne waren uns in Sachen "S21" gegen "K21" immer treu: Wir haben seit Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts, also seit den ersten Überlegungen zur Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs vor der Gigantonomie und den unkalkulierbaren Kosten, die mit diesem Projekt verbunden wären, gewarnt. Und für die aus unserer Sicht weitaus bessere Alternative, die Sanierung und Ertüchtigung des bestehenden 16-gleisigen Kopfbahnhofes geworben.
Von "Dagegen-Partei" kann hier gar keine Rede sein!
Für mich war und ist es sehr bedeutend, als "Kurpfälzer" bei dieser das ganze Land prägenden Diskussion mitwirken zu dürfen. Die Tätigkeit als Obmann im Untersuchungsausschuss über den Polizeieinsatz vom 30.9.2010 im Stuttgarter Schlossgarten war für mich ein wichtiger Beitrag zur Wahrheitsfindung und zur Schaffung von etwas Gerechtigkeit für die zahlreichen Opfer dieses "Schwarzen Donnerstag".
Ausführliche Informationen
Spezielles Angebot der grünen Landtagsfraktion:
http://gruene-gegen-stuttgart21.de/
Informationen der Stuttgarter Bürgerbewegung für den Kopfbahnhof, K21:










